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Der grรผne Kupferstein
Malachit ist ein grรผn gefรคrbtes Kupferkarbonat-Mineral mit charakteristischen, oft gestreiften oder konzentrischen Mustern. Typische Fundorte sind Russland, Demokratische Republik Kongo, Australien und die USA. Malachit wird hauptsรคchlich fรผr Schmuck, Skulpturen und dekorative Objekte verwendet. Mit einer Mohshรคrte von 3,5โ4 ist er vergleichsweise weich und sollte vorsichtig behandelt werden.
Symbolisch wird Malachit oft mit Schutz, Transformation und Heilung assoziiert. Bereits Plinius der รltere (23/24โ79) beschrieb den Malachit in seinem Werk Naturalis historia. Der Name leitet รผber das lateinische molochitis wohl vom griechischen Wort ฮผฮฑฮปฮฌฯฮท, in altgriechischer Aussprache malรกchฤ fรผr โMalveโ ab. Die Farbe des Steines soll an das krรคftige Grรผn der Blรคtter erinnern.

Schon im Antiken Griechenland, im Alten รgypten und Rรถmischen Reich war das Mineral auรerordentlich beliebt. Die รgypter schnitzten aus dem Malachit beispielsweise allerlei Kunstobjekte wie etwa Amulette und Skarabรคen und verarbeiteten das fein zermahlene Mineral zu ausdrucksstarken Lidschatten.
Auch im Chinesischen Altertum war Malachit ein beliebtes Mineral. So wurden Reste der Farbรผberzรผge auf der Terrakottaarmee im Mausoleum Qin Shihuangdis als Malachit-Pigment identifiziert und im Carnegie Museum of Natural History sind unter anderem fein gearbeitete Malachit-Figuren zu finden.