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das blaue Gestein
Lapislazuli, auch Lapis Lazuli (lateinisch Lapis lazuli) und Lasurstein genannt, ist ein natรผrlich vorkommendes, tiefblaues metamorphes Gestein, das je nach Fundort aus unterschiedlichen Anteilen der Minerale Lasurit, Pyrit, Calcit sowie geringeren Beimengungen an Diopsid, Sodalith und anderen besteht. Lapislazuli hatte bereits im Altertum eine immaterielle, symbolisch aufgeladene Bedeutung. Das in Mesopotamien gefundene Lapislazuli stammte aus dem Norden Afghanistans.
Schmuckstรผcke aus den Kรถnigsgrรคbern bei der Zikkurat des Mondgottes Nanna in Ur, ausgestellt im Vorderasiatischen Museum Berlin und in London, zeigen die reichliche Verwendung bei den Sumerern.

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Als Schmuckstein wird Lapislazuli seit prรคhistorischen Zeiten vor mindestens 7000 Jahren genutzt (vgl. Abschnitt oben). Bei echtem Lasurstein sind oft golden glitzernde Pyrit-Partikel zu erkennen.
Begehrte Schmucksteine sind von intensiver, ultramarinblauer Farbe. Fein verteilter Pyrit gilt als Echtheitsnachweis. Die verschiedenen Lagerstรคtten bringen Farbnuancen hervor. Tadschikische Lapislazuli sind eher marineblau, die am Baikalsee gefundenen weisen blauviolette Tรถne und besonders starke Calcitanteile auf.
Lapislazuli spielte als Pigment fรผr leuchtend blaue und lichtbestรคndige Farbe in der abendlรคndischen Kunst eine groรe Rolle.